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Französisch Artikel, Betonung, Vokabel: 5 konkrete Tipps zum Lernen

Du hast dich in die französische Sprache verliebt, tust dir mit der Verständigung aber noch ein bisschen schwer? Keine Sorge, dieser Artikel hilft weiter.
Französisch Artikel, Betonung, Vokabel: 5 konkrete Tipps zum Lernen

Französisch Artikel, Betonung und Vokabel bereiten dir Kopfzerbrechen? Obwohl Französisch als eine der Sprachen gilt, die für deutschsprachige Menschen am leichtesten zu erlernen ist, kann ein bisschen Orientierungshilfe nie schaden. Im Gegenteil, dadurch wirst du sicherlich viel schneller Erfolge erzielen! Hier sind einige meiner Top-Tipps zum Französisch lernen, damit du diese wunderschöne Sprache im Nullkommanichts beherrschst!

1. Aktiviere dein passives Gedächtnis

Auf den ersten Blick kann Französisch eine echte Herausforderung sein, wenn es um die Rechtschreibung, die Wahl des richtigen Genus und die Konjugation der zahlreichen Zeitformen geht. Die gute Nachricht? All das kann man tatsächlich lernen, ohne sich allzu sehr zu verausgaben. Nutze hierfür einfach dein passives Gedächtnis.

Bist du eher der visuelle Lerntyp? Wenn du einen interessanten Artikel oder ein Buch auf Französisch liest, prägst du dir die richtige Rechtschreibung, die Verwendung der Zeitformen, die Französisch Artikel der Substantive und den Wortschatz unterbewusst ein. Konzentriere dich nicht zu sehr darauf, alles zu verstehen, sondern suche dir einfach ein Buch aus, das deinem Niveau entspricht. Die häufigsten Wörter kannst du einfach übersetzen und schon bald wirst du sie in deinen Wortschatz integrieren. Durch den Kontext wirst du den Rest schon verstehen! 

Dasselbe gilt für Fernsehserien, Filme oder YouTube-Videos auf Französisch. Das hilft Personen, die eher durch Hören lernen, nicht nur dabei, die Grammatik gut zu beherrschen, sondern auch, sich die richtige Betonung und den korrekten Akzent einzuprägen. Auch hier ist es ratsam, für dein Niveau geeignete Videos ohne deutsche Untertitel anzuschauen (du kannst aber französische Untertitel verwenden). Du solltest dich auf Französisch konzentrieren!

Wenn du all das in deinen Alltag integrierst, wirst du wahrscheinlich selbst überrascht sein, wie einfach du die richtige Zeitform, das Genus und die korrekte Betonung verwendest, ohne dass du dich bewusst anstrengen musst. Skeptisch? Genau auf diese Weise lernen Babys ihre ersten Sprachen, ohne dass ihnen jemand die Grammatikregeln beigebracht hat! Faszinierend, oder?

Das könnte dich auch interessieren: Wie du 5 Anfängerfehler beim Französischlernen vermeidest

2. Kreative Wege, um sich die Französisch Artikel bzw. das Genus zu merken

Ist table („Tisch”) maskulin oder feminin? Vielleicht wirken Französisch Artikel erst einmal etwas einschüchternd, aber wenn du perfekt Französisch sprechen willst, musst du das Genus jedes einzelnen Substantivs kennen.

Um diese Tipps zum Französischlernen optimal zu nutzen, solltest du dir überlegen, wie du sie in dein Leben integrieren kannst. Eine einfache Möglichkeit, sich die Französisch Artikel von Wörtern zu merken, sind Post-Its. Klebe das geschriebene französische Wort zusammen mit seinem Französisch Artikel auf den entsprechenden Gegenstand, um dir das Genus des Wortes zu merken (klebe zum Beispiel einen Zettel mit la table auf den Tisch). Am besten wäre es, Aufkleber in zwei verschiedenen Farben für den jeweiligen Französisch Artikel zu verwenden, also einen für maskuline und einen für feminine Substantive. Bei Vokabeln, die nicht auf einen Gegenstand geklebt werden können (zum Beispiel Konzepte), schreibst du die neuen Wörter in zwei verschiedene Spalten in unterschiedlichen Farben.

Du kannst dir auch die folgenden Regeln merken.

Feminine Substantivendungen:

  • die meisten Endungen auf -e, wie beispielsweise -ise (surprise), -ine (mandarine), -alle (balle), -elle (poubelle), -euse (danseuse), -esse (maîtresse), -ette (fourchette), -ille (fille), -ière (théière), -ance (romance) und -ence (urgence)
  • -ude, -ure, -ade (attitude, peinture, promenade)
  • tion, -sion, -son (natation, pension, maison)
  • -ée, – (idée, liberté)

Maskuline Substantivendungen:

  • einige Endungen auf -e sind maskulin, wie zum Beispiel -tre (théâtre), -cle (article), -age (fromage), -ège (siège) und -isme (capitalisme)
  • –and (marchand)
  • -ou (bijou)
  • -oir (comptoir)
  • -ment (gouvernement)
  • -il, -ail, -eil (fil, ail, accueil)
  • -eau (couteau)
  • -eur (professeur)
  • Konsonanten im Allgemeinen

Natürlich wirst du auch auf Ausnahmen stoßen – beim Sprachenlernen gibt es immer Ausnahmen – aber keine Sorge. Diese Fehler sind keine große Sache, wenn man neu anfängt, denn du wirst auf jeden Fall trotzdem verstanden. Wenn du in deinem Alltag weiter übst, werden diese Fehler mit der Zeit von selbst verschwinden.

Das könnte dich auch interessieren: 4 universelle Wörter, mit denen du sofort Französisch sprichst

3. Achte auf die Betonung

Die korrekte Aussprache der nasalen Laute im Französischen ist für Deutschsprachige sicherlich eine Herausforderung, aber viele neigen dazu, diese Schwierigkeit überzubewerten. Die eigentliche Herausforderung ist nämlich die Intonation.

Selbst wenn deine Aussprache nur mittelmäßig ist, werden dich die Franzosen viel besser verstehen, wenn deine Betonung richtig ist, statt andersherum. Wenn du deine französischen Sätze richtig betonst, versteht dein Gegenüber, wo ein Satz anfängt und aufhört und welche Informationen wichtig sind. So wird das Verständnis strukturiert, damit dein Gegenüber schneller versteht, was du meinst. Die gute Nachricht: Die französische Intonation ist extrem einfach! Hier sind einige Regeln.

  • Es wird immer die letzte Silbe eines Wortes betont, und zwar mit einer fallenden Betonung.
Illustration zur französischen Intonation
  • Der betonte Teil eines Satzes ist immer die letzte Silbe. Für Aussagesätze verwendet man eine fallende Betonung und für Fragen eine steigende. Außerdem kannst du die wichtigsten Wörter eines Satzes betonen:
Illustration zur französischen Intonation

Wenn du versuchst, einfache Sätze aus einem Video zu wiederholen, werden die nasalen Laute bald kein Problem mehr für dich sein, Vielleicht bekommst du dadurch sogar einen charmanten Akzent!

Probier es gleich aus mit diesem Französisch Crashkurs:

4. Vorsicht bei Lehnwörtern

Einer der vielleicht am wenigsten offensichtlichen Tipps zum Französisch lernen ist es, klischeehafte Wörter und Ausdrücke zu vermeiden. Dazu zählen unter anderem: Oh là là, rendez-vous, coup de grâce, oder garçon für die Bedienung in einem Restaurant. Diese Lehnwörter und Redewendungen klingen für französische Ohren sehr altmodisch oder werden im Französischen nicht auf dieselbe Weise verwendet wie im Deutschen (eine Ausnahme bilden die Wörter rund ums Thema Essen, aber dazu später mehr). Ein rendez-vous kann zum Beispiel eine romantische Verabredung, ein Termin beim Arzt oder sogar ein Geschäftstreffen sein. Um einen Kellner oder eine Kellnerin anzureden, sagst du am besten einfach s’il vous plaît oder excusez-moi.

Wähle immer die Vokabeln, die du in einem französischsprachigen Kontext (während deines Urlaubs in Frankreich oder in einem Film) oder im Französischunterricht gelernt hast, und nicht die Wörter, die du aus dem Deutschen kennst.

5. Lerne Essensvokabeln

Wie du vermutlich schon weißt, ist man in Frankreich verrückt nach Essen. Das Einprägen von Essensvokabeln ist also der perfekte Eisbrecher, um ein Gespräch auf Französisch zu beginnen und selbst viel französischer zu klingen! Hierfür ist es hilfreich, dass das Deutsche für diesen Themenbereich bereits viele französische Begriffe verwendet, so dass du anderen bereits einen Schritt voraus bist. Diese Wörter sollten dir also bereits bekannt vorkommen…

menuà la cartepicnic
cuisinebon appétithors-d’oeuvre
restaurantchefalcool
apéritifcafépetit four
soupevinaigrettecroissant
saladeomelettebaguette

Wenn du keine Möglichkeit hast, in ein französischsprachiges Land zu reisen, kannst du auch in einem französischen Restaurant oder einer Bäckerei in deiner Stadt üben. Bestell das Essen auf Französisch und mach dem Küchenpersonal ein Kompliment in ihrer Muttersprache – darüber werden sie sich bestimmt freuen!

Sprachtipps zu lesen ist sicherlich ein guter Anfang, aber nichts geht über praktische Erfahrung. Also ab nach draußen und wende das Gelernte an!

Oder lerne noch eine Runde weiter – zum Beispiel mit dieser Liste der Top 20 häufigsten Verben im Französischen oder diesem Video-Crashkurs:

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Caroline Paboeuf
Während ihres Studiums der Literatur- und Filmwissenschaften träumte Caroline von Frankreich und Abenteuern in der Bretagne. Wie es der Zufall so will, landete sie aber nach ihrem Abschluss in Moskau, wo sie Französisch unterrichtet und Russisch gelernt hat. Das Schicksal führte sie schließlich nach Berlin, wo sie gerade die faszinierenden Facetten der multikulturellen Metropole erkundet und als Sprachlernexpertin bei Babbel arbeitet.
Während ihres Studiums der Literatur- und Filmwissenschaften träumte Caroline von Frankreich und Abenteuern in der Bretagne. Wie es der Zufall so will, landete sie aber nach ihrem Abschluss in Moskau, wo sie Französisch unterrichtet und Russisch gelernt hat. Das Schicksal führte sie schließlich nach Berlin, wo sie gerade die faszinierenden Facetten der multikulturellen Metropole erkundet und als Sprachlernexpertin bei Babbel arbeitet.

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