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13 englische Halloween Wörter, mit denen du das Fürchten lehrst

Woher kommen eigentlich Wörter wie „boo“ oder „zombie“ und haben sie einmal etwas anderes bedeutet?
13 englische Halloween Wörter, mit denen du das Fürchten lehrst

Halloween Wörter gehören zum Oktober einfach dazu – in diesem Artikel findest du gruselige Wörter, um linguistisch gut durch die schaurigste Zeit des Jahres zu kommen!

Halloween ist ein fantastischer Tag im Leben eines Kindes. Es ist der einzige Feiertag, an dem es absolut in Ordnung ist, von Tür zu Tür zu gehen und den Benachbarten anzudrohen, etwas kaputt zu machen, falls sie keine Süßigkeiten herausrücken. Diese Interpretation klingt vielleicht etwas extrem — trick or treat („Süßes, sonst gibt’s Saures“) stellt ja meist nur eine leere Drohung dar – doch gibt uns dieser Feiertag eine Gelegenheit, aus dem Alltag auszubrechen. Außerdem ist er auch ein perfekter Zeitpunkt, um die Herkunft der gruseligen Wörter zu lernen, die mit dieser gespenstischen Jahreszeit verknüpft sind.

Ausdrücke für Übernatürliches kommen natürlich, wenig überraschend, überall auf der Welt vor. Ghule heulen in jedem Teil der Welt, und die Herkunft schauerlicher Ausdrücke umfasst ebenso jeden bekannten Teil der Erde. Siehst du dir diese Horrorgeschichten genauer an, so tauchst du ganz schnell auch in die Kultur des jeweiligen Spuks ein.

Die Herkunft 13 englischer Halloween Wörter: 1. Boo

Wenn man genauer darüber nachdenkt, ist es eigentlich ziemlich seltsam, doch ein Geist wird vor allem mit dem Laut boo! („Buh!“) assoziiert. Da dieses Wort jedoch eine Interjektion ist – es lässt sich in keine andere grammatikalische Kategorie einsortieren – funktioniert es anders als andere Wörter. Zum einen hat es tatsächlich gar keine richtige Bedeutung, da dieser Laut ganz einfach nur ein Ergebnis der menschlichen Anatomie ist.

Denn dieser Laut ist einer der ersten willkürlichen Laute, die der menschliche Körper bilden kann, weil das „b“ gebildet wird, indem einfach nur Luft durch die geschlossenen Lippen gedrückt wird, und das „u(h)“ durch die laut vibrierenden Stimmbänder erzeugt wird, die ebenfalls Luft durch den geöffneten runden Mund drücken. Mit diesem Geräusch erschrecken wir andere Menschen, und aus diesem Grund haben wir es in unsere Liste der gruseligsten Dinge mitaufgenommen.

Die Entwicklung von boo

Früher hat man jedoch nicht „boo! gerufen. Im 15., 16. und 17. Jahrhundert schrieb man diesen Laut bo oder boh. Es wurde sogar versucht, boh auf das altgriechische boaein zurückzuführen, das so viel wie „laut rufen“ bedeutet, wobei viele dies für ziemlich weit hergeholt halten. Ziemlich gut vorstellbar ist auch, dass das Aufschreiben des Wortes boo anstelle von boh im 19. Jahrhundert dazu führte, dass sich seine Bedeutung verändert hat.

Ein klassisches Gespenst ruft also nicht einfach nur ein plötzliches und lautes „Boh!“, sondern stößt ein schauriges und changierendes „Boooooooo!“ aus. Im 19. Jahrhundert wandelte sich die Bedeutung des Wortes boo zudem, da man im Englischen damit auch ausbuht (booing) und boo außerdem schlicht und einfach „nichts“ bedeutet. Ein vielseitiges kleines Wort für die Lebenden und die Toten.

2. Ghost

Das Wort ghost („Geist”) geht auf das altenglische gast zurück, doch seine Bedeutung hat sich über die Jahre hinweg ein wenig verändert. Zu den frühesten Bedeutungen von gast gehört der Atem (breath), und eine weitere Bedeutung setzte es mit dem lateinischen spiritus gleich, von dem das moderne englische Wort spirit (Geist) abstammt. Obwohl es eindeutige Konnotationen mit dem Jenseits hat, bezieht sich das Wort gast eher auf die unbekannten Kräfte, die das Leben erschaffen, als auf ein unheimliches, furchterregendes Gespenst.

Die Verbindung zwischen diesen beiden Konzepten ist jedoch etwas dünn, und die Nutzung von gast für einen Geist ohne Körper ist bereits im 14. Jahrhundert nachgewiesen. Der Ausdruck „Geistergeschichte“ (ghost story) tauchte zum ersten Mal 1811 auf, was beweist, dass die moderne Vorstellung eines Geistes bzw. Gespenstes damals aufkam.

Gruselige Wörter: 3. Halloween

Die Geschichte von Halloween ist kompliziert, da sie sowohl christliche als auch heidnische Wurzeln hat und beides miteinander verbindet. Auf diese Aspekte gehen wir jedoch jetzt nicht ein, da uns die gespenstische Herkunft dieses Wortes bereits vor einen etymologischen Knoten stellt, den wir zu entwirren versuchen.

Wenn man sich mit dem Wort „Halloween“ beschäftigt, sollte man einige wichtige Fakten kennen. Zuerst einmal ist dieser christliche Feiertag bei uns als Allerheiligen bekannt, und, wie der Name schon sagt, ist dies ein Feiertag, an dem der Heiligen gedacht wird und der bereits seit mehr als 1000 Jahren am 1. November begangen wird.

Zum Zweiten ist im Englischen Hallows ein anderes Wort für die „Heiligen“, obwohl man im modernen Englisch dieses Wort nicht mehr als Substantiv benutzt (vielleicht hast du jedoch schon einmal von den hallowed grounds (dem geheiligten Boden) gehört). Drittens wurde der Tag vor einem Feiertag oft als even bezeichnet, was sich zum heutigen eves weiterentwickelt hat. Und viertens kürzten die Schotten das Wort even oft zu e’en ab.  

Um das Jahr 1550 herum wurde der 31. Oktober als Allhallow-even bezeichnet, und 1742 verkürzte irgendjemand dies einfach zu Hallow e’en. Dieser Name erreichte dann sprunghafte Popularität, als der schottische Dichter Robert Burns die Nacht vor Allerheiligen einfach als Halloween bezeichnete, und zwar in seinem bekannten Gedicht dieses Namens aus dem Jahr 1785. Zwar war Burns nicht der erste Dichter, der dieses Fest beschrieb, aber sein herausragender Ruf führte dazu, dass wir heute dieses Fest als „Halloween“ bezeichnen.

4. Halloween Eve

Genau wie 74% der US-Amerikaner:innen kennst du vermutlich keinen speziellen Namen für die Nacht vor Halloween, oder Halloweene‘en, wenn man ganz besonders klug sein möchte. Doch gibt es bestimmte Teile in den USA, Kanada und Großbritannien, in denen es spezifische Ausdrücke gibt, die darauf hindeuten, dass am 30. Oktober die Nacht der Streiche, Scherze und manchmal sogar arglistigen Unfugs ist. Allerdings ist das Datum hierfür variabel: In England und an einigen anderen Orten wird dieser Tag nämlich am 4. November begangen, der Nacht vor dem Guy-Fawkes-Day.

Diese Tradition wird tatsächlich mit den unterschiedlichsten Namen bezeichnet. Der beliebteste davon die Mischief Night („Nacht des Unfugs”), ziemlich weit verbreitet in New Jersey sowie in einigen anderen Teilen der USA (dieser Name stammt jedoch ursprünglich aus England, zum ersten Mal erwähnt ihn ein Präsident der Oxford University im Jahr 1790).

Vermutlich ist dies der älteste Name, der heute noch genutzt wird, da alle anderen Namen erst aus dem 19. und 20. Jahrhundert stammen. Weitere bekannte Namen sind die Devils Night („Teufelsnacht”), die so in einigen Teilen der USA, vor allem in Michigan, und zwar ganz konkret im Großraumbereich von Detroit, bezeichnet wird. Einige Menschen in New England und Ontario nennen sie Cabbage Night („Kohlnacht”) oder Nuit de Chou (da man sich damals gegenseitig mit verrotteten Kohlköpfen bewarf), und an den verschiedensten Orten der USA wird sie von manchen auch Devil‘s Eve genannt.

Um noch einige weitere Versionen aufzuzählen, gibt es auch die Damage Night, Fox Night, Goosey Night, Hell Night, Mystery Night, Chalk Night, Clothesline Night, Corn Night, Doorbell Night, Garbage-Can Night, Moving Night, Gate Night, Light Night, Picket Night und die Ticktack Night.

Halloween Wörter: 5. Haunt

Das Verb to haunt („spuken”) stammt aus dem Altfranzösischen hanter, was „regelmäßig besuchen“ bedeutet. Der Gebrauch dieses Wortes reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Vielleicht wäre es auch gar nicht zu weit hergeholt, anzunehmen, dass auch die Untoten bestimmte Orte hatten, die sie gerne immer wieder heimsuchten. Aber wie so oft geht die Bedeutung dieses Wortes auf Shakespeare zurück.

Es findet sich zum ersten Mal in seinem „Mittsommernachtstraum“ aus dem Jahr 1590, als der Elfenkönig Oberon zu seinem Hofnarren Puck sagt, „How now, mad spirit! / What night-rule now about this haunted grove?“ („Nun, toller Geist, / Was spuken hier im Wald für Abenteuer?“). Es gibt jedoch noch eine weitere Bedeutung von to haunt, und zwar „Geschlechtsverkehr haben mit“ – doch ist es nicht bekannt, ob dies irgendetwas mit den untoten Geistern zu tun hat.

6. Jack-O‘-Lantern

Geschnitzte Kürbisse sind wohl das Symbol für Halloween schlechthin. Deshalb kommt es einem seltsam vor, dass die ersten Jack-O‘-Lanterns gar keine Kürbisse waren. In Großbritannien nutzte man nämlich Rüben, und es gibt eine irische Volkserzählung über einen Mann namens Stingy Jack, der sich mit dem Teufel anlegt und den Rest der Ewigkeit damit zubringen muss, auf der Erde mit einer von innen ausgeleuchteten Rübe herumzuwandern.

Die geisterhaften Lichter, die man in Sümpfen und Mooren beobachten kann (die in Schottland auch Will-o‘-the-Wisps und an anderen Orten ignis fatuus genannt werden), schreibt man dem Jack-of-the-Lantern zu, der seinen Abendspaziergang macht – abgekürzt also dem Jack O’Lantern. Also liegt eine Erklärung für das plötzliche Aufkommen der Jack-O‘-Lanterns im 19. Jahrhundert in dieser Volkserzählung.

Nicht jeder stimmt jedoch der Theorie zu, dass diese Volkserzählung die tatsächliche Quelle der Wortherkunft ist. Einer anderen Etymologie zufolge geht Jack-O‘-Lantern auf einen Spitznamen für die Nachtwächter in den 1660er Jahren zurück, und dieser Spitzname wurde später für die Will-o‘-the-Wisps verwendet. Vielleicht haben die geschnitzten Kürbisse ihren Namen also von den Nachtwächtern. In gewisser Hinsicht sind Jack-O‘-Lanterns ja auch eine Art Nachtwächter für die bösen Geister.

7. Monster

Das Wort monstre taucht im Englischen zum ersten Mal im frühen 14. Jahrhundert auf und ist vom französischen monstre abgeleitet. Das französische Wort monstre wiederum stammt vom lateinischen monstrum ab, das sich ebenso auf ein entstelltes Geschöpf beziehen kann. Noch vor dieser Bedeutung bezog sich das Worts monstrum jedoch auf ein „böses Omen“.

Das abstrakte monstrum wurde zum modernen monster, wenn man ein entstelltes Tier, zum Beispiel einen Hirsch oder ein Reh, beobachtete, dem vielleicht ein Bein fehlte oder das irgendeine andere Abweichung von der „Normalität“ aufwies, was als schlechtes Zeichen gedeutet wurde.  Im späten 14. Jahrhundert konnte sich monstre auch bereits auf mythische Tiere wie Zentauren beziehen. Und in den 1550er Jahren konnte ein Mensch ein monster sein, was bedeutete, dass er besonders brutal oder unmenschlich handelte.  

Die Verknüpfung zwischen einer körperlichen und einer moralischen Missbildung war sehr lange Teil der Vorstellung eines Monsters. Begründet ist dies in der menschlichen Angst vor allem, was von der so genannten „Normalität” abweicht. Es sollte jedoch auch erwähnt werden, dass es recht dürftig ist, die Beschreibung körperlicher Züge (wie zum Beispiel Narben) dazu zu nutzen, um einen Menschen als „böse” zu charakterisieren, da Menschen im Laufe der Zeiten sehr oft aufgrund solcher Vorurteile verfolgt wurden. 

Gruselige Wörter: 8. Spider

Spinnen gibt es das ganze Jahr über, wenn man weiß, wo man nach ihnen suchen muss, doch ihre Netze sind ein Standard-Bestandteil von Halloween-Dekorationen, und aus diesem Grund tauchen sie in unserer Liste der Herkunft gruseliger Halloween Wörter auf. Und obwohl Tiernamen normalerweise über die Zeiten hinweg bestehen bleiben, kam erst im 14. Jahrhundert das Wort spider („Spinne”) auf, oder genauer gesagt spiþer oder (später) spydyr, um diese Arachniden zu bezeichnen.

Der bekannte mittelalterliche Schriftsteller Geoffrey Chaucer nannte sie loppe, und im Altenglischen hießen sie atarcoppe (was so viel bedeutet wie „Giftkopf“) oder regne (was von dem lateinischen Wort aranea für „Arachnide” abstammt). Das Wort spider gab es zwar bereits, es stammt vom urgermanischen spinner ab, jedoch dauerte es noch eine Weile, bis es zur Bezeichnung für dieses Tier wurde.

In manchen Ländern sollte man übrigens lieber keine Spinnen töten: Finde heraus, was in diesen 13 Ländern Unglück bringt

Halloween Wörter: 9. Trick-Or-Treat

Dieser Kehrreim ist so sehr mit Halloween verknüpft, dass man sich diesen Feiertag nicht mehr ohne ihn vorstellen kann. Aber sowohl der Feiertag als auch den Brauch des Trick-Or-Treat gab es schon lange, bevor man diesen Ausdruck dafür nutzte. Vor dem Trick-Or-Treat gab es souling, bei dem an Allerheiligen die Kinder und die Armen von Haus zu Haus zogen und Soul-Cakes empfingen. Souling geht auf das Mittelalter zurück und wurde in England bis in die 1930er Jahre praktiziert.

Souling

Dass der Brauch des souling nicht weiter fortgeführt wurde fällt zeitlich fast genau mit den gespenstischen Ursprüngen des Trick-or-Treat zusammen. Im frühen 20. Jahrhundert kamen in den USA die losen Bestandteile von Halloween – das souling, das Haus mit Kürbissen zu schmücken und sich zu verkleiden – zusammen, als all diese Elemente durch Einwanderung, vor allem von Menschen aus Schottland und Irland, in das Land gebracht wurden. 

Es gab also bereits in den 1910er Jahren das Trick-or-Treat, doch erst im Jahr 1927 berichteten zwei kanadische Zeitungen darüber, dass das „Streiche spielen“ nun mit dem „Süßigkeiten einsammeln“ eine feste Verbindung eingegangen war. Durch die normale Sprachentwicklung ist es jedoch sehr wahrscheinlich, dass Kinder diesen Ausdruck bereits lange nutzen, bevor er schließlich in der Zeitung abgedruckt wurde.

10. Vampire

Unsere heutige Vorstellung eines Vampirs ist untrennbar mit Bram Stokers Roman „Dracula“ aus dem Jahr 1897 verknüpft, der die Gruselgeschichte eines transsilvanischen Grafs erzählt, der nach Großbritannien kam, um ein Grundstück zu erwerben. Stoker hat jedoch die Vampire nicht erfunden, denn die erste Erwähnung dieser blutsaugenden Monster im Englischen stammt aus dem Jahr 1734, in einer (angeblich wahren) Geschichte mit dem Namen „Travels of Three English Gentlemen“ („Die Reisen von drei englischen Gentlemen“). 

Der Begriff vampire wurde direkt vom französischen Wort vampire übernommen, das wiederum von dem serbischen Wort vampir abstammt. Wenn man versucht, die Herkunft dieses Wortes noch weiter zurückzuverfolgen, werden die Quellen schwammig, obwohl es eine Theorie gibt, die besagt, dass das Wort aus der Sprache Kazan Tatar stammt, in der es ein ähnlich lautendes Wort, nämlich ubyr, gab, was so viel wie „Hexe“ bedeutet.  

11. Werewolf

Das altenglische Wort für „Mann“ lautete wer, und das altenglische Wort für „Wolf“ lautete wulf, sodass die Etymologie des Wortes werewolf ziemlich eindeutig ist. Außerdem beweist dieser Ausdruck, dass die Vorstellung, dass Menschen sich in Wölfe verwandeln können, bereits ziemlich alt ist.

Gruselige Wörter: 12. Witch

Überraschenderweise hat das Wort witch („Hexe”) im Laufe seiner Geschichte keine große Veränderung erfahren. Es stammt vom altenglischen wicca ab, das immer noch in derselben Schreibweise verwendet wird und sich auf die moderne, heidnische Religion der Wicca bezieht. Man kann die Herkunft dieses Gruselwortes jedoch nur schwer weiter als bis dorthin zurückverfolgen, doch könnte es eine Verbindung mit dem proto-indoeuropäischen weg-, mit der Bedeutung „stark sein“, aufweisen. 

Während wicca sich ursprünglich auf alle beziehen konnte, die angeblich Magie betrieben, wurde es schließlich zur alleinigen Bezeichnung für weibliche Magierinnen, also Hexen. Im Doom Book – einem der ersten Gesetzbücher der Welt, verfasst von King Ælfred im neunten Jahrhundert nach Christus – bezieht sich dieser Text auf gealdorcræftigan & scinlæcan & wiccan, von denen alle drei Worte sich auf weibliche Hexerinnen (Hexen) beziehen. Männer konnten bis ins 20. Jahrhundert ebenso als witches bezeichnet werden, doch seine eindeutig weibliche Bedeutung gab es schon lange zuvor. Die früheste Nutzung des Wortes witch für eine nicht-magische Frau, die einfach nur von anderen Menschen nicht gemocht wird, gibt es bereits seit dem 15. Jahrhundert. 

13. Zombie

Es gab unzählige Namen für die Untoten. Vielleicht fällt es dir gar nicht auf, dass in den bekanntesten fiktiven Zombiegeschichten – Night of the Living Dead und The Walking Dead – das Wort zombie tatsächlich gar nicht benutzt wird, sondern andere Ausdrücke dafür gefunden wurden. Doch ist „Zombie” der Standardbegriff für wieder zum Leben erweckte Körper, die sich Gehirne einverleiben möchten.

Es ist schwer zu sagen, woher genau dieser Ausdruck stammt, aber viele Sprachforschende glauben, dass zombie ursprünglich aus Zentralafrika stammt. Zum ersten Mal taucht er im Jahr 1838 in einer US-amerikanischen Zeitung in einer Kurzgeschichte mit dem Namen „The Unknown Painter“ („Der unbekannte Maler“) auf, in der ein junger afrikanischer Sklave behauptet, dass ein zombi in sein Atelier eingebrochen sei, doch man erklärte ihm, dass zombis nur ein „afrikanischer Mythos“ sind.

Damals war ein Zombie nicht so viel anders als ein herkömmlicher Ghul. Erst nach der Veröffentlichung der „The Magic Island“ im Jahr 1929 wurde der zombi ein Mitglied der Gemeinschaft der Untoten, und zwar erschaffen durch Voodoo-Praktizierende in Haiti. Diese Geschichte trug unbestritten zu einer riesengroßen Anzahl grauenhafter Stereotype bei und erhielt diese am Leben, aber es stimmt, dass Zombies schon lange ein Teil des Glaubenssystems in Haiti waren, bevor sie in die Riege US-amerikanischer Standardmonster aufgenommen wurden.

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Genug gegruselt, aber trotzdem Lust auf neue Wörter?
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Thomas Moore Devlin
Thomas ist in einer Vorstadt in Massachusetts aufgewachsen und nach New York gezogen, um den krassen Kontrast zu erleben. Er hat Englische Literatur und Linguistik an der New York University studiert und die meiste Zeit seines Studentenlebens damit verbracht, für eine Studierendenzeitung namens Washington Square News zu schreiben. Deshalb ist er auch etwas pedantisch, was Textstandards angeht. In seiner Freizeit liest er gern und regt sich über Tweets auf.
Thomas ist in einer Vorstadt in Massachusetts aufgewachsen und nach New York gezogen, um den krassen Kontrast zu erleben. Er hat Englische Literatur und Linguistik an der New York University studiert und die meiste Zeit seines Studentenlebens damit verbracht, für eine Studierendenzeitung namens Washington Square News zu schreiben. Deshalb ist er auch etwas pedantisch, was Textstandards angeht. In seiner Freizeit liest er gern und regt sich über Tweets auf.

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